CGM

Eckdaten

Ich habe mir mal gedacht, dass es vielleicht doch für das allgemeine Verständnis zuträglich sein könnte, wenn ich hier einige Eckdaten zu meiner Person und vor allem zu meinem Diabetes offen lege;)

Also, ich bin aktuell 25 Jahre als und komme aus NRW. Ich habe eine Ausbildung zur Diätassistentin gemacht und studiere seit 5 Semestern Soziale Arbeit. Für meinen Lebensunterhalt habe ich nebenbei einen 400€-Job in welchem ich 24h- Schichten in Bereitschaft arbeite.

In meiner Freizeit bin ich ehrenamtlich beim Deutschen Roten Kreuz tätig und leite dort mit einem Kollegen zusammen eine Gruppe Ehrenamtlicher.
Ansonsten bin ich sehr gerne auf meinem Tourenrad unterwegs, gerne mit Zelt und wenn`s sein muss auch alleine, allerdings fehlte mir dafür in den letzten Wochen immer mal wieder die Zeit.
Ich lese viel und muss gestehen, dass ich mich trotz meines Alters sehr zu Videospielen a là Super Mario etc hingezogen fühle:) Nichts bringt mehr Langzeitmotivation als ein gutes Jump `n Run 😀

In letzter Zeit bin ich auch wieder häufiger im Fitnessstudio anzutreffen, hier allerdings eher aus dem Grund, dass ich zur Zeit auch an meinem Gewicht arbeite. Erste kleine Erfolge gibt es, aber mühsam ernährt sich das Eichhörnchen 😉

Nun ja, und seit 1995, also seit ich 7 Jahre alt bin, bin ich Typ 1 Diabetikerin. Damals war das ja irgendwie noch was ganz seltenes, ein Kind mit Diabetes, oh mein Gott! Naja mittlerweile sind wir ja viel mehr geworden, was natürlich schlimm ist, auf der anderen Seite für mich als Erkrankte aber von Vorteil ist, da einfach mehr geforscht und entwickelt wird.

Mit Spritze und Ampulle

Aber zurück zum Thema. Die übliche Therapie damals war die konventionelle Therapie, also 2mal am Tag ein Basalinsulin und ein Altinsulin. Beim aufziehen mit der Spritze musste man immer sehr aufpassen und ja die Reihenfolge beim mischen nicht vertauschen:)
Ich hab sogar noch gelernt, meinen Blutzucker mit Teststreifen ohne Gerät zu messen! Ich glaub sowas gibt`s heute kaum noch, das war ähnlich wie die Keton- Teststreifen heutzutage, man musste dann anhand der Farbe den Blutzucker einschätzen. Hat das von euch auch noch jemand lernen müssen?
Naja irgendwann waren dann die Pens der Stand der Zeit, allerdings hatte ich mit dem Spritzen damals immer Probleme. Hab meine „Lieblingsstellen“ solange malträtiert, bis das Insulin quasi keine Chance mehr auf eine Wirkung hatte. Hinzu kam, dass ich mich immer an einen seeehr strengen Ernährungsplan zu halten hatte, festgelegte BE`s zu festgelegten Zeiten, und das Brot gegen nen Apfel tauschen war absolut unmöglich! Darunter dass ich nie normal mit meine Freunden mitessen durfte, habe ich glaub ich am meisten gelitten. Meine Eltern waren da schon auch immer sehr genau, und zum Glück weiß man heutzutage ja, dass es nicht darauf ankommt, jedes Lebensmittel aufs Gramm genau auszuwiegen…

Pumpenfan

Weil damals alles so schlecht lief, hab ich 2001 eine Insulinpumpe bekommen und ich muss sagen, dass hat alles viel viel leichter gemacht. In dieser Schulung habe ich damals auch erfahren, dass man BE´s auch schätzen kann und dass Diabetiker-Lebensmittel überhaupt keinen Sinn machen.
Meine erste Pumpe war die Minimed 508 in blau 🙂 Sie hat mich einige Jahre begleitet, bis ich ca 2007 auf die Paradigm 722 umgestiegen bin. (Da fällt mir grad auf, dass meine Pumpi ja auch schon wieder einige Jahre auf dem Buckel hat…)

Ich würde meine Pumpe um nichts in der Welt hergeben wollen, auch wenn ich durchaus auch verstehe, dass nicht jeder diese Therapie als für sich geeignet ansieht.

Sonstiges Zubehör

Aktuell benutze ich meist die Mio- Katheter (Teflon) in 6mm mit 80cm Schlauch, und Humalog. Mein aktuelles Testgerät ist das AkkuCheck Mobile (und passend zum Foto ist der Blutzucker traumhaft gut*g*), und Tagebuch führe ich zur Zeit (genau gesagt seit vorgestern*g*) mit der „MySugr Junior“ App. Das regelmäßige „Werteaufschreiben“ ist allerdings eine meiner größten Baustellen…-.-

Hm, so ich denke dass wär`s erstmal, ist ja doch schon wieder ganz schön lang geworden…

Sandrine

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