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Eversense – Die ersten 34 Stunden

Nachdem also der Sensor eingesetzt war, alle Handys liefen, alle Transmitter verbunden waren und die Schulung abgehandelt wurde, konnten wir nach Hause gehen. Alles in allem hat es knapp 4 Stunden gedauert, aber das einsetzen an sich nur knappe 20 Minuten.

Die ersten 24 Stunden zeigt der Sensor leider noch keine Daten an, es ist also ähnlich wie mit den anderen Systemen, die auch erst ihre 1-2 Stunden Eingewöhnung brauchen. 24 Stunden sind natürlich eine lange Zeit wenn man sehnsüchtig auf etwas wartet, aber dafür passiert das dann auch nur einmal im Quartal.

Die Nacht über habe ich den Transmitter noch nicht getragen, da es ja eh noch keine Werte gibt. Zudem hält der Transmitter über dem Abdeckpflaster auch einfach nicht so gut.
Beim schlafen habe ich von der ganzen Geschichte nichts gespürt. Auch als die Betäubung lange vorbei war, kein Schmerz, nichts. Selbst draufliegen war kein Problem.

Nach dem Aufstehen habe ich das Pflaster gewechselt und anschließend den Transmitter befestigt. Da dieser sehr genau über dem Sensor sitzen muss, gibt es hierfür in der App eine Platzierungshilfe. Die zeigt einem an, wie gut der Empfang ist.

Mit jedem Sensor erhält man 100 Pflaster. 90 normale und 10, die im Kontakt mit Wasser besser halten sollen. Diese Pflaster sind doppelseitig. Auf Instagram habe ich ein kleines Video dazu hochgeladen.
So sieht das ganze am Arm dann aus:
Sobald ich das Pflaster für den Wundverschluss entfernen kann, sieht es auch weniger zugepflastert aus denke ich 😉
Nach genau 24 Stunden vibriert der Sensor und in der App erscheint eine Benachrichtigung. Der Transmitter möchte kalibriert werden.
Hierbei sind alle Systeme gleich, natürlich soll der Blutzucker zu diesem Zeitpunkt möglichst stabil sein und nicht stark schwanken. Zudem sind verlässliche Werte wichtig, ich habe mir also ausnahmsweise vor dem Messen wirklich mal die Hände gewaschen 😉
Das System braucht 4 Werte zum erstmaligen Kalibrieren. Heißt: 24 Stunden nach dem Setzen des Sensors das erste mal. Dann nach weiteren 2 Stunden, nach 4 Stunden und nach 6 Stunden. Bedeutet: 32 Stunden nach dem Setzen ist man mit der Startphase fertig. Die Zeiten für die Kalibration sind jedoch flexibel, man kann sie bis zu 6 Stunden hinausschieben falls die Werte zb gerade steigen.
Ich warte gerade darauf, dass ich meinen letzten Wert eingeben kann. Leider hat mein Abendessen alles etwas durcheinander gebracht.
Werte werden jedoch schon nach der Eingabe des zweiten Wertes angezeigt.
Hier mal ein paar Eindrücke von der App:
Grenzwerte und Alarme kann man sich natürlich ganz flexibel einstellen, auch gibt es die Option, eine vorübergehende Einstellung festzulegen. Das stelle ich mir zb praktisch vor wenn man Sport macht oder krank ist oder sowas.
Marker für Sport, Mahlzeiten, Insulin oder Krankheiten gibt es natürlich auch. Diese können einfach eingetragen und auch nachgetragen werden.
Besonders gefällt mir hierbei auch die Option, Notizen in Freitextform einzutragen.
So, ich schaue dann mal ob das mit meiner Kalibration heute noch etwas wird und hoffe auf eine entspannte Nacht. Morgen muss das System im Arbeitsalltag zeigen was es kann. Wenn es Fragen oder Anmerkungen gibt, gerne her damit! Hier oder über Instagram, da kann ich meist schneller antworten 😉

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