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Der Hypo- Tag [Täääg]

Die liebe Katharina hat sich da einen Hypo- Tag überlegt, den ich ziemlich spannend finde, alo deshalb…

1. Saft oder Traubenzucker? 
Zuhause Saft, unterwegs Traubenzucker

2. Nach wie vielen Wochen/Monaten/Jahren hattest du deinen Traubenzucker-Overkill?
Hm, in all den Jahren passierte das jetzt schon mehrmals. Aber eine Zeitspanne kann ich da nicht nennen, als ich klein war, hat es niemanden interessiert, ob ich den essen will oder nicht, ich musste halt.

3. Der Traubenzucker deiner Wahl?
Tatsächlich: Das gute alte Dextro. Gerne in Johannisbeere (gibts allerdings nur bei dm), auf keinen Fall Magnsium oder Calzium! Grundsätzlich bin ich da aber nicht wählerisch, mittlerweile sehe ich den Traubenzucker als Medizin und die muss nicht unbedingt schmecken 😉

4. Was gibts als vernünftige lange BE a) Zuhause und b) unterwegs?
„Vernünftige“ BE? Hm, also für unterwegs habe ich sowas nicht, außer wenn es auf gezielte längere Sportaktionen geht, zb lange Radtouren oder zum Mountainbiken. Dann nehm ich meist Müsliriegel oder Kekse mit. Zuhause mag ich dann gerne Sahnejoghurts. Und hier tatsächlich auch gerne die in „Balance“ (früher hieß das noch „Diät“ aber das darf man ja nicht mehr schreiben 😉 ). Kann man von halten was man will, aber ein ganzer Becher mit 7gr Kohlenhydrate?! Love it! Ich versuche aktuell allerdings, um diese Lieblingsstücke einen Bogen zu machen. Sahnejoghurt ist nicht unbedingt für eine Gewichtsabnahme sinnvoll 😉

5. Was gibts als „dann ess ich jetzt eben die ganze Welt auf“-Snack?
Naja, das habe ich zum Glück mittlerweile gut im Griff. Solche „Kühlschrankpartys“ kommen nur noch sehr selten vor. Seltsamerweise stehe ich dann aber ganz besonders auf herzhafte Sachen. Wurst, Käse, die Reste vom letzten Mittagessen, dass sind dann so meine ersten Opfer.

6. Wie oft musst du danach gegenkorrigieren?
Hm, da dass wie gesagt, ein eher seltener Fall ist, muss ich selten gegenkorrigieren. Wenn es allerdings zu einem solchen Gelage kommt, dann immer! 😀 Entweder ganz oder gar nicht!

7. Eine Hypo in der Nacht: Steht alles neben dem Bett oder wird sich noch auf die Suche gemacht? Und danach: Zähne putzen?
Hm, also auf meinem Nachschrank nehmen unter anderem mein E- Reader und mein Filofax zu viel Platz weg 🙂 Ich mache mich also auf die Suche. Nachts gibts eh immer Saft, und den will ich kalt! Nächtliche Hypos sind meine einzige Ausrede, sich nach dem Essen mit ungeputzten Zähnen ins Bett zu legen. Aber da mein Zeitfenster da eh knapp ist (Wach werden- Saft kippen- weiterschlafen), würde ich das vermutlich eh nicht auf die Kette kriegen. Ich bin da nicht mal richtig wach ;). Grundsätzlich stören mich nächtliche Hypos auch nicht besonders. Außer wenn ich Nachts gleich 3-4 mal aufstehen muss.

8. Mein(e) Hauptsymtom(e) bei einer Hypo ist/sind:
Das ist schwer. ich habe diese typischen Symptome wie zittern und weiche Knie schon seit Jahren nicht mehr. Mein Diabetologe meint, das sei schlecht. Ich merke eine Hypo daran, dass mein Kopf so leicht wird und das ausatmen so „zitterig“ wird. Kann man sich vermutlich schwer vorstellen, aber anders kann ich es leider nicht erklären 😉 Ich merke meine Hypos übrigens meist bei Werten um die 65mg/dl. Kann also so schlimm nicht sein mit meiner Hypowahrnehmung 😉

9. Nicht-Diabetiker denken, eine Hypo fühlt sich an wie:
„Hungerast“, zittrige Knie,

10. Meine tiefste Hypo bisher war:
Hm, ich hab schon 3-4 mal ein „LO“ auf dem Messgerät gehabt. Aber noch nie Fremdhilfe benötigt!

11. Mein unangenehmstes Hypo-Erlebnis:
Tja, auch hier bin ich eher langweilig: Meine unangenehmsten Erfahrungen sind wohl die mehrfachen nächtlichen Hypos. Wenn man jede Stunde aufstehen muss, weil man aus der Hypo nicht so richtig rauskommt.
Allerdings habe ich auch verschwommen sehr unangenehme Erinnerungen an Magen- Darm- Infekte in meiner Kindheit. Mit Basal- und Altinsulin damals war es blöd, wenn das Essen nicht drin blieb. Dann hieß es über Stunden weiteressen, auch wenn zwischendurch jeder Schluck wieder hochkam… Jaaa, vielleicht sind das die schlimmsten Erlebnisse gewesen 🙂

12. Mein lustigstes Hypo-Erlebnis:
Nun, lustig ist dieses Erlebnis eigentlich nur im Nachhinein. Aber ich bin mal nach Hause gekommen, hab meine Hypo bemerkt und mir nen Saft geholt. Und dann… war der Saft plötzlich weg. Ich saß auf meinem Bett und wusste nicht mehr, wo das Glas ist! Ich hab überall gesucht: Unter dem Nachtschrank, unter der Bettdecke (Hypo halt 😉 ) und als ich nirgendwo meinen Saft gefunden hab, hab ich mich einfach hingelegt und gedacht „Tja Sandra, das war es dann wohl. Blöd gelaufen!“ Irgendwann ging es wieder besser, ich hab mich in die Küche geschleppt und siehe da: Mein halb leeres Glas Traubensaft, auf der Arbeitsplatte! Ich hatte es zum Glück halb ausgetrunken, bevor ich es „verloren“ hatte 😉 Die Küche sah übrigens aus wie Sau, alles voller Traubensaft, ich musste tatsächlich fast alles putzen.

13. Andere merken, dass ich unterzuckert bin daran, dass…
Vermutlich gar nicht. Irgendwann, wenn ich schon sehr tief bin, werde ich ein bisschen blass, aber ansonsten… Früher bin ich immer sehr albern geworden, aber mittlerweile ist das auch nicht mehr unbedingt so. Mir ist das eigentlich ganz lieb so, ich sehe meine Hypos als meine eigene Verantwortung und ich hasse es, wenn meine Mum mich manchmal, wenn ich zuhause bei meinen Eltern bin zwischendurch fragt, ob ich unterzuckert sei. Ich mache das lieber mit mir selbst aus. Was nicht heißt, dass ich meine Hypos verstecke. Meinen Freunden oder Kollegen zu sagen, dass ich grad ne Hypo habe, ist kein Problem. Aber merken würden sie glaub ich trotzdem erst was, wenns richtig schlimm wird.


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