CGM

Technik- Test

In letzter Zeit hab ich wiederholt das Problem gehabt, dass mein Messgerät den Teststreifen nicht direkt erkannt hat. Aus diesem Grund habe ich bei Bayer angerufen, weil ich gerne ein Zweitgerät hätte mein Messgerät austauschen lassen wollte.


Mein Austauschgerät

Heute kam nun das Austauschgerät und beim Auspacken ist mir mal wieder die Stechhilfe ins Auge gefallen. Ich mag die Microlet von Bayer leider einfach nicht. Sie machen meiner Meinung nach echt die allerbesten Messegräte, aber mit der Stechhilfe kann man echt keinen Preis gewinnen.
Mit dabei war aber (wie immer) auch diese Kappe zur Blutgewinnung an alternativen Körperstellen. Und die wollte ich jetzt doch nochmal ausprobieren 🙂

Anleitung zur Blutgewinnung an alternativen Körperstellen (der Verpackung des Messgerätes von Bayer beiliegend)

Stechhilfe Microlet mit der normalen kappe (oben) und der Kappe zur Messung am Handballen o.ä. (unten)

Gut, also schnell eine der Nadeln eingespannt (schön bunt, aber ich bevorzuge Stechhilfen mit „Trommeln“, also mehrere Nadeln in einer) und die graue Kappe der Stechhilfe gegen die durchsichtige ausgetauscht. Diese Kappe hat vorne ein wesentlich größeres Loch als die üblichen Stechhilfen und man kann die Stechtiefe nicht einstellen was mich am Anfang doch sehr verwundert hat. Obwohl ich mir täglich mindestens 14 mal in die Fingerspitzen pieke und damit absolut kein Problem habe, war mir bei der Vorstellung mir eine Nadel in den Handballen zu rammen doch nicht ganz wohl 😀

Viele viele bunte Nadeln…
Hier vielleicht zu erkennen, wie groß der Durchmesser von dem Loch ist!

Gut, dann also wie in der Anleitung beschrieben die Stechhilfe am Handballen (an einer „fleischigen“ Stelle, die Anleitung rät dazu, Leberflecken und Knochen zu meiden ;D) ansetzen und feste drücken. Nach dem Auslösen der Stechhilfe muss man dann weiter mit der Stechhilfe auf den Handballen pressen, um den Blutstropfen zu produzieren. Das kennt man sonst von den normalen Messungen anders, da drückt man ja vorsichtig mit den Fingern, bis das Blut kommt.

Schon mal ein Foto gemacht, wenn man die Hände nicht freihat? Ich hab mit der Nase den Auslöser gedrückt, kein Scherz 😀

Deutlich zu sehen der Abdruck von der Stechhilfe

Zum Glück brauchen die Messgeräte heutzutage ja wenig Blut, viel mehr hätte ich da auch wirklich nicht herausbekommen. Aber ich muss sagen, dass ich wirklich gar nichts von dem Stich gespürt habe!
Man sollte diese Methode der Blutgewinnung allerdings nicht machen, wenn man mit schnellen Veränderungen des Zuckers rechnet (Hypos, Essen, Sport) da dann wohl der Wert nicht so exakt ist da es sich nicht um kapilläres Blut handelt. Aber so für zwischendurch vielleicht zum Finger schonen ganz okay.
Mein Messergebnis im Vergleich zur Messung aus der Fingerspitze war übrigens völlig okay, 125mg/dl im Vergleich zu 131mg/dl.

Messergebnis am Handballen

Vergleichsmessung aus der Fingerkuppe

Messergebnis an der Fingerkuppe

Was ich noch mal ausprobieren muss ist, ob es vielleicht einen Vorteil hat am Handballen zu messen, wenn man im Winter kalte Finger hat. Dann müsste es ja einfacher sein, am Handballen Blut zu gewinnen als an der steif gefrorenen Fingerkuppe.

Habt ihr das auch schon mal ausprobiert? Oder misst vielleicht sogar jemand regelmäßig an alternativen Körperstellen?

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